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suntrek Lästermaul
Anmeldungsdatum: 09.03.2013 Beiträge: 242 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 18.01.2014 17:58 Titel: Re: Pflücken bei Schnee |
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Ich finde ziemlich viel z.B. Wilde Karde, Natternkopf, Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Pippau, kleinköpfiger Pippau, verschiedene Wicken, kanadische Goldurte, Vogelmiere, Löwenzahn, Spitzwegerich, verschiedenste Taubnesseln z.B. rundblättrige weiße und Goldnessel, Tellerkraut, Wiesenkerbel, Schällkraut, Wald-Erdbeere, Giersch, Waldengelwurz, Binsen, Süßgräser, Brombeer,e verschiedene Ampfern, Rotklee.
Finde sehr sehr viel. Die Ninchen freuen sich und Meeris auch. _________________ Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang. |
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Schlappohr Freak
Anmeldungsdatum: 15.02.2013 Beiträge: 359
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Verfasst am: 24.01.2014 15:27 Titel: |
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Hier war es bis vor einer Woche sehr warm und feucht. Die Vogelmire ist üppig gewuchert und eine Grassorte (ich weiß nicht wie die heißt --> sehr weich, wächst auf feuchten und schattigen Wiesen) ist auch üppig gewachsen.
Nun liegt hier etwas Schnee und die Temperaturen sind um die -5°C, aber dadurch dass es vorher so warm war, lässt sich noch viel unter dem Schnee finden.
Am Meisten sammle ich Vogelmire, Gras und Brombeerblätter.
Gelegentlich finde ich noch Kräuter wie Spitzwegerich, Giersch oder Ampfer.
Taubnesseln gibt es auch viele, aber die werden von meinen Kaninchen nicht angerührt.
Im Garten finde ich noch Salbei, Lavendel, Ysop, Glockenblume, Thymian, Portulak, Erdbeerblätter, Pimpernelle, Vergissmeinnicht und Kerbel.
Zum Thema kalte Finger:
Ich trage normale Fingerhandschuhe und ziehe darüber diese Einweglatexhandschuhe. Damit kann ich ca. 1 Stunde pflücken. |
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Schlappohr Freak
Anmeldungsdatum: 15.02.2013 Beiträge: 359
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 25.01.2014 17:49 Titel: Re: Pflücken bei Schnee |
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Vor ein paar Tagen gab es blühender Hasel. Es ist so mild, dass dieser anfängt seine Pollen zu verbreiten. _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
Es preciso conocer el nombre de las plantas para que podamos salutarlas y ellas nos saluden a nosotros. GOETHE
Manche Menschen sind Steine und manche sind Otter. |
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suntrek Lästermaul
Anmeldungsdatum: 09.03.2013 Beiträge: 242 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 25.01.2014 20:24 Titel: Re: Pflücken bei Schnee |
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Die blüht hier überall schon Zaubernuss,Birke und Forsythie auch.
Habe auch schon Obstbaum, denke Kirsche oder Pflaume von der Blüte her, blühen sehen. _________________ Mit freundlichen Grüßen Jasmin und ihr tierischer Anhang. |
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 03.02.2014 04:39 Titel: Re: Pflücken bei Schnee |
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In letzter Zeit pflücke ich mehr Bambus... der wächst zuhauf in Zürich. Interessanterweise wird er sehr gerne von den Meerschweinen gefressen. Von Schnee fehlt hier zur Zeit jede Spur, die Temperaturen sind etwa um die 0-2 Grad in der Nacht und am Tag gegen die 10 Grad.
Was mir aufgefallen ist, das Angebot an Sträuchern ist hier schlechter, ganz einfach, weil die Bäume die bei uns wachsen überwiegend unnütze sind, das Meiste sind Ahorne, die ungern gefressen werden, dann haben wir Rosskastanie... und ja ein paar Weiden. Was fehlt sind Tannen/Fichten und Kiefern, aber auch Hasel oder Hainbuche wächst nicht gerade um die Ecke und muss auch erst mal gesucht werden.
Bei den Kräutern sind vor allem die Gräser häufig (logisch, da die Wiesen beliebt sind zum Begrünen von Parkplatzrändern, Wegränder, kleine Hänge usw. Der überwiegende Teil der Nahrung ist daher dann Gras. Was stellenweise sehr häufig wächst sind Taubnesseln, die gibts daher auch in etwas grösseren Mengen, wenn ich an den entsprechenden Stellen pflücke. Interessant ist, dass man jetzt hier Brennnessel problemlos pflücken kann. Hier wächst an einem Ort eine, welche irgendwie ihr brennendes Gift verloren hat. Ob sie gerne gefressen wird, habe ich noch nicht gezielt beobachtet.
Was ich letzthin ausprobierte, waren Kumquat-Blätter. Diese enthalten offenbar wenig ätherische Öle, ich wollte nämlich welche zum Kochen nutzen, da z.B. Kaffir-Blätter sehr geeignet sind, aber auch jene von dem Zitronenbaum stark riechen. Doch hier nichts dergleichen.
Apropos noch etwas fiel mir auf, als ich heute in meinem "Garten" war, sprich ich war auf dem Balkon und stellte fest, dass die Asiasalate recht gut wuchsen in letzter Zeit und die Blätter sind nicht nur zart, sondern sehen so schön aus, wie selten... im Sommer waren sie immer ziemlich hässlich, halb verdorrt usw. ich vermute, die litten da an Trockenstress und es war ihnen möglicherweise zu heiss. Der relativ milde Winter scheint ihnen dagegen offenbar recht zu behagen.
Auch der Hirschhorn-Wegerich wächst erstaunlich gut, bzw. er bleibt mir erstaunlich grün und frisch (wachsen tut er wohl nur kaum). Ich wunderte mich die Jahre zuvor, wieso er sich im Garten so schwer tat... die Schnecken waren wahrscheinlich nicht ganz unschuldig, ich denke aber auch, es fehlte noch an anderen Orten.
Jedenfalls mittlerweile weiss ich dank den beiden Spanienreisen letztes Jahr, dass dieser Wegerich an den Küsten und am Fusse von Sanddünen gerne wächst. Was mir heute auffiel, dass er ziemlich salzig schmeckt, zumindest teilweise. Ich vermute, dass er möglicherweise Salz einlagert und das als Technik verwenden könnte, um auf salzhaltigen Böden besser zurechtzukommen, wie man das an der Küste zumindest stellenweise erwarten dürfte. Es geht da also um eine gewisse Salztoleranz.
Und noch etwas ist interessant, meine Erdbeeren tragen immer noch Früchte. Diese waren grün, als der Winter einbrach. Ein paar reiften noch kurz davor und waren sogar etwas süss, als ich sie im Dezember erntete. Dem milden Winter ist es wohl zu danken, dass die verbleibenden Erdbeeren mittlerweile ebenfalls schon leicht rötliche Spitzen haben. Es ist kein Vergleich zum Sommer, aber lustig ist, dass sie zu dieser Jahreszeit überhaupt noch ein bisschen reifen. So gesehen sehe ich jetzt klar auch gewisse Vorteile zum Garten vorher, es wächst zumindest theoretisch auch im Winter viel mehr noch draussen. Praktisch gesehen habe ich vieles reingenommen, vorallem die empfindlichen Pflanzen und den Bestand der Pflanzen stark reduziert, die draussen noch wachsen. Das Sortiment der Winternutzpflanzen ist zur Zeit noch stark ausbaufähig und dürfte sicher noch einiges zum Entdecken bieten. Die Erdbeeren beispielsweise sind so ein Fall, bei dem ich niemals geglaubt hätte, dass die auch im Winter noch was hergeben. Und mit etwas Geschick könnte man möglicherweise auch Tomaten und ev. auch Paprika noch länger in den Winter hinein mit Früchten bewahren, man muss sie gegen Frost schützen und man darf keine grossen Forderungen an die Fruchtreife oder gar Fruchtneubildung stellen, dazu ist es dann doch zu kalt. Tomaten kann man aber auch grün oder halb grün kochen/nutzen. Andere Pflanzen wiederum kommen besser mit der Kälte zurecht und wären wahrscheinlich noch besser für den Winter geeignet.
Kürzlich habe ich zudem noch entdeckt, dass meine tot geglaubte Paprika am Grund bei den Wurzeln wieder anfängt auszutreiben... ob daraus etwas wird, kann ich nicht sagen, aber meine Paprika und die Physalis werden zur Zeit überwintert, da ich wissen will, ob sich das lohnt, wie der Ertrag ist und wie gut sie neu austreiben (beide wollte ich ursprünglich jedoch mit Kraut überwintern, die Kälte vernichtete es jedoch, bevor ich sie rechtzeitig reinnehmen konnte). _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
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