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lia Lästermaul

Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 108
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Verfasst am: 08.11.2008 00:59 Titel: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Hinweis von davX. Dieser Thread wurde von folgender Diskussion abgetrennt: Degu Nachwuchs steht ins Haus
was spricht denn gegen eine Verfütterung?
An meinem Arbeitsplatz, in einem Naturhistorischen Museum, werden unter anderem Zwergmäuse, Farbmäuse und Kornnattern gehalten.
Die Zwergmäuse leben in einem recht geräumigen Terra (Ausstellungstiere), die Mäuse in Laborboxen (Futtertiere) Alle unsere Mäuse haben alle süsse Knopfaugen, und sehen harmlos und niedlich aus. Aber wenn es zu viele werden gibts schon mal Streitigkeiten. Manche Tiere rennen dann an der Frontscheibe des Terras entlang, können aber das Revier nicht verlassen.
Mäuse sind nun mal Futtertiere und es ist wirklich humaner sie von Zeit zu Zeit zu dezimieren, als zu warten, bis sie es selber tun, was schon mal in einem Blutbad enden kann (Dumm nur, wenn an dem Tag den Kindern vor dem Zwergmause-Terrarium eine nette Geschichte vorgelesen wird ). Wenn Tiere Platzmangel und Stress haben, sind sie schlicht nicht mehr süss und knudelig, vorallem nicht mehr zu den Artgenossen. Für die Tiere ist es ein Vorteil, wenn einige weg sind, die anderen dafür aber genügend Platz haben. Die Vermittlung der Zwergis ist recht schwierig, sie sind einheimische Tiere und Bewilligungspflichtig, daher auch schlecht zu vermitteln.
Die Kornnattern sind interessante Tiere. Meiner Meinung gehören sie nicht ins Terra, da ihnen dort nie das geboten werden kann, was sie in Natura haben. Nun werden die Tiere aber in Zoos und Museen weiterhin gehalten (hier müsste man aber grundsätzlich über Sinn von Zoos nachdenken.) Zwei unserer Kornnattern konnten von einem Jugendlichen nicht mehr gehalten werden, die anderen beiden sind ein überbleibsel von einer Sonderausstellung.
Die Mäuse werden nie lebend verfüttert, das ist in der Schweiz verboten. Die Tiere werden also getötet und anschliessend ist es dasselbe, wie einem Hund einen Hundekuchen geben (ausser vielleicht etwas gesundere Inhaltsstoffe).
Schliesslich ist es auch Spannend, wie solche schmalen Tiere wie Kornnattern eine ganze Maus verschlingen können... _________________ Wir sollten die Menschen nicht allzu sehr vermenschlichen- Altruismus existiert nicht.
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Vanessa87 Ökomöke

Anmeldungsdatum: 12.01.2008 Beiträge: 1474 Wohnort: D - Leverkusen
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Verfasst am: 08.11.2008 12:32 Titel: Re: upps... degu nachwuchs steht ins haus! |
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Besser könnte man es nicht sagen! _________________ Ein Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen!
Robert Lembke |
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Wieselchen Freak

Anmeldungsdatum: 24.09.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 09.11.2008 11:49 Titel: Re: upps... degu nachwuchs steht ins haus! |
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Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben: | Nun ... gerade bei den Haltungsbedingungen bin ich manchmal der Meinung, den Degus ginge es besser, wenn sie verfüttert werden - gefressen werden ist für sie normal, in der Natur sind sie nichts anderes wie ein leckerer Snack - aber in einem Gefängnis ein ganzes langes Leben leben müssen, was viermal so lang ist wie ein abwechslungsreiches und ereignisreiches Leben in der Natur, was ist das für ein Leben?
Die Lebensqualität, die wir ihnen bieten können, ist nicht vorhanden ...
Ich selbst würde in gleicher Situtation mich aufgeben, du würdest mich nach ein paar Wochen tot im Käfig finden ...
Gut, nun wissen wir nicht, wie Degus drüber denken ... |
Klar, gefressen werden ist für Degus normal. Und in der Natur können sie ihr degutypisches Leben leben und haben dann irgendwann Pech oder sind zu doof und werden halt gefressen. Das war aber dann ein Deguleben, wie es sein soll.
Aber in Gefangenschaft sieht es doch oft eher so aus, dass die Futtertiere in engen Käfig sitzen und dann, wenn entschieden wird: "Jetzt brauch die Schlange Futter" werden sie getötet oder kommen ins Terra der Schlange. Das ist denke ich auch kein ordentliches Deguleben und inwiefern es besser ist als in Gefangenschaft zu leben, weiß ich auch nicht.
Naja aber das ist dann eben die Frage, ab wann ein Leben nicht mehr lebenswert ist und dass können wir Menschen für uns Menschen ja kaum bestimmen, wie sollten wir es also dann für Degus beurteilen können. Also meine Degus haben sich zumindest noch nicht aufgegeben.
Undf Degunachwuchs, den ich hab aufwachsen sehen, würde ich auch nicht zum verfüttern abgeben...
lia hat Folgendes geschrieben: |
Die Zwergmäuse leben in einem recht geräumigen Terra (Ausstellungstiere), die Mäuse in Laborboxen (Futtertiere) Alle unsere Mäuse haben alle süsse Knopfaugen, und sehen harmlos und niedlich aus. Aber wenn es zu viele werden gibts schon mal Streitigkeiten. Manche Tiere rennen dann an der Frontscheibe des Terras entlang, können aber das Revier nicht verlassen.
Mäuse sind nun mal Futtertiere und es ist wirklich humaner sie von Zeit zu Zeit zu dezimieren, als zu warten, bis sie es selber tun, was schon mal in einem Blutbad enden kann (Dumm nur, wenn an dem Tag den Kindern vor dem Zwergmause-Terrarium eine nette Geschichte vorgelesen wird ). Wenn Tiere Platzmangel und Stress haben, sind sie schlicht nicht mehr süss und knudelig, vorallem nicht mehr zu den Artgenossen. Für die Tiere ist es ein Vorteil, wenn einige weg sind, die anderen dafür aber genügend Platz haben. |
Also wenn die Futtertiere viel Platz und Abwechslung haben, find ich es ok sie zu verfüttern. Aber dazu gehört dann auf jeden Fall eben auch, dass man Tiere rechtzeitig (also bevor sie sich aufgrund von Platzmangel und Stress gegenseitig totbeißen) rasuzunehmen und zu verfüttern. Gut Schlagen können auch nur dann ne Maus bekommen, wenn sie Hunger haben, aber dass muss man dann halt managen. |
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Vanessa87 Ökomöke

Anmeldungsdatum: 12.01.2008 Beiträge: 1474 Wohnort: D - Leverkusen
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Verfasst am: 09.11.2008 12:09 Titel: Re: upps... degu nachwuchs steht ins haus! |
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Hallo Wieselchen,
du kannst in der Futtertierzucht jederzeit irgendwelche Tiere bei BedarF rausnehmen. Wenn die Schlangen oder was auch immer gerade nicht geFüttert werden müssen, werden die Futtertiere eben getötet und eingeFroren. FrostFutter ist zwar nicht so optimal wie Prekilled (Frisch getötet) aber zwischendurch ist das sicherlich nicht schlimm
Mein Hund beispielsweise bekommt sein Futter größtenteils vom Großmarkt. Da wird dann 1 x im Monat knapp 20 kg Pansen, Blättermagen, Herz, LeFzen, Schlund, Beine, Knochen usw. gekauFt, alles was kleinzuschneiden ist wird ein wenig portioniert und kleingeschnitten und dann in Beuteln tieFgeFroren. Heißt sie bekommt auch Fast alles aus der TK. Trotzdem ist es ja Frisch. Denn es wird ja am selben Tag noch verarbeitet. _________________ Ein Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen!
Robert Lembke |
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 09.11.2008 17:03 Titel: Re: upps... degu nachwuchs steht ins haus! |
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Nur vielleicht so als Input, könnte man vielleicht die Futtertierdiskussion vom Rest abtrennen, da sie doch allgemeiner ist, nicht nur Degus betrifft und mit dem Ursprungsthema m.E. nicht mehr so viel zu tun hat. _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
Es preciso conocer el nombre de las plantas para que podamos salutarlas y ellas nos saluden a nosotros. GOETHE
Manche Menschen sind Steine und manche sind Otter. |
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Vanessa87 Ökomöke

Anmeldungsdatum: 12.01.2008 Beiträge: 1474 Wohnort: D - Leverkusen
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Verfasst am: 09.11.2008 17:15 Titel: Re: upps... degu nachwuchs steht ins haus! |
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Ja, gute Idee!  _________________ Ein Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen!
Robert Lembke |
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 09.11.2008 18:19 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Ich hab den Thread nun abgetrennt...
Wegen dem Thema mit dem Füttern... wir sollten da vielleicht nicht eine zu romantische Vorstellung von der Natur pflegen. Haben es Degus in der Wildnis wirklich besser als bei uns? Vielleicht einige, ja. Aber nicht wenige werden mit unwirtlichen Situationen kämpfen müssen, verhungern fast durch den trockenen Sommer durch, wenn ihre nährstoffreiche Futterquelle, die Kräuterteppiche des Matorrals austrocknen, Dann wie sieht es mit verletzten Tieren aus? Sie werden es entweder schaffen aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen, sich durchzubeissen, haben ev. lebenslänglich Schmerzen durch Verletzungen, oder aber verenden grausam. Ich denke es gibt da nicht nur ein schwarz und ein weiss, sprich eine heile Welt in der Natur und das Schlechte, wenn wir sie bei uns halten und dann wenns zuviele gibt, verfüttern.
Klar, ich könnte es auch nicht, Degus verfüttern, aber ich denke das steht ausser Frage . _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
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Mietze Freak
Anmeldungsdatum: 21.07.2008 Beiträge: 271
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Verfasst am: 09.11.2008 19:40 Titel: |
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Zitat: | Und Degunachwuchs, den ich hab aufwachsen sehen, würde ich auch nicht zum verfüttern abgeben...
| schließ mich an. nicht dass ich es grausam finden würde, aber mein herz hängt dann eben drann. ich bin ein weichei und steh dazu  _________________ You have a brain so use it, you have a voice don't lose ist! |
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Wieselchen Freak

Anmeldungsdatum: 24.09.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 16.11.2008 21:22 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Einfrieren? An so moderne Technik hab ich noch gar nicht gedacht. Aber klar, das ist natürlich eine Möglichkeit.
@ davX: Mit dem Romantisieren hast du sicher recht. So schwarz/ weiss ist es natürlich nicht. Aber da wir ja nun überhaupt nicht beurteilen können, wie Degus empfinden, lässt es sich eben schwer beurteilen, was "richtig" ist.
Ich denke nicht, dass Degus wie wir Menschen auf der Suche nach irgendeinem Lebenssinn sind, welcher wohlmöglich noch lautet, ein glückliches Leben zu führen (allerdings wenn sie einen Sinn sehen, dann ist dieser bestimmt nicht, als Snack für andere Tiere zu leben). Sie schlafen, suchen Futter, vermehren sich etc. Wie sehr sie unter Huger und Verletzungen leiden und wie dies ihr Leben negativ beeinträchtigt, können wir schlecht beurteilen (womit ich Degus natürlich nicht absprechen möchte zu leiden).
Aber letzendlich sind sie ja für ein Leben in der Natur geboren. Insofern kann dies ja trotz aller Schwierigkeiten nicht allzu verkehrt sein und sollte schon für sie passen. Aber wie es im Degu aussieht, wenn wir ihn als Haustier halten, ist schlecht zu beurteilen. Vielleicht kommen sie auch ganz gut damit klar...
Naja, aber wenn man ihren ein den Umständen entsprechendes Leben bieten kann, dann hab ich wie gesagt auch nichts gegen das Verfüttern, sofern man halt kein Weichei ist.  |
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.11.2008 21:39 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Zitat: |
Ich denke nicht, dass Degus wie wir Menschen auf der Suche nach irgendeinem Lebenssinn sind, welcher wohlmöglich noch lautet, ein glückliches Leben zu führen (allerdings wenn sie einen Sinn sehen, dann ist dieser bestimmt nicht, als Snack für andere Tiere zu leben).
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Gut dem könnte man aber auch wieder entgegenhalten, nicht alle Menschen sind so tiefgründig und suchen einen Sinn in ihrem Leben
Aber schon gut, ich weiss was du meinst .
Zitat: |
Sie schlafen, suchen Futter, vermehren sich etc. Wie sehr sie unter Huger und Verletzungen leiden und wie dies ihr Leben negativ beeinträchtigt, können wir schlecht beurteilen (womit ich Degus natürlich nicht absprechen möchte zu leiden).
Aber letzendlich sind sie ja für ein Leben in der Natur geboren. Insofern kann dies ja trotz aller Schwierigkeiten nicht allzu verkehrt sein und sollte schon für sie passen.
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Ja da hast du sicher recht.
Apropos Snacks.. ich erinnere mich da an ein Symposium (bzw. die Protokolle), da gings um Stachelschweinverwandte und ein Forscher äusserte sich da in Bezug auf Meerschweinchen, das seien riesige in der Natur frei rumlaufende Hamburger, in Bezug auf deren Bedeutung für deren Feinde...  _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
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Wieselchen Freak

Anmeldungsdatum: 24.09.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 16.11.2008 22:19 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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davX hat Folgendes geschrieben: | Zitat: |
Ich denke nicht, dass Degus wie wir Menschen auf der Suche nach irgendeinem Lebenssinn sind, welcher wohlmöglich noch lautet, ein glückliches Leben zu führen (allerdings wenn sie einen Sinn sehen, dann ist dieser bestimmt nicht, als Snack für andere Tiere zu leben).
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Gut dem könnte man aber auch wieder entgegenhalten, nicht alle Menschen sind so tiefgründig und suchen einen Sinn in ihrem Leben
Aber schon gut, ich weiss was du meinst . |
Doch, ich denke nahezu jeder Mensch such nach einem Sinn in seinem Leben. Und wenn er keinen findet, wird er depressiv. Dafür muss man noch nicht sonderlich tiefgründig sein. Das kommt erst ins Spiel, wenn es darum geht, welchen Sinn man darin erkennt.
Zitat: | Zitat: |
Sie schlafen, suchen Futter, vermehren sich etc. Wie sehr sie unter Huger und Verletzungen leiden und wie dies ihr Leben negativ beeinträchtigt, können wir schlecht beurteilen (womit ich Degus natürlich nicht absprechen möchte zu leiden).
Aber letzendlich sind sie ja für ein Leben in der Natur geboren. Insofern kann dies ja trotz aller Schwierigkeiten nicht allzu verkehrt sein und sollte schon für sie passen.
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Ja da hast du sicher recht.
Apropos Snacks.. ich erinnere mich da an ein Symposium (bzw. die Protokolle), da gings um Stachelschweinverwandte und ein Forscher äusserte sich da in Bezug auf Meerschweinchen, das seien riesige in der Natur frei rumlaufende Hamburger, in Bezug auf deren Bedeutung für deren Feinde...  |
Das ist dann aber nur die Sicht der Feinde. |
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davX Team

Anmeldungsdatum: 08.06.2004 Beiträge: 8494 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.11.2008 22:38 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Sicher, die Feinde dürfen doch auch eine Sicht haben, oder?
Zitat: |
Doch, ich denke nahezu jeder Mensch such nach einem Sinn in seinem Leben.
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Uups... wie nennt man das, wenn man gewissen Menschen das abspricht, dagegen Tieren tendentiell zuspricht dass sie Leid empfinden können und was mir noch wichtiger erscheint, dass sie intelligente Wesen sind, die zu Meisterleistungen fähig sind, die auf ihre Weise speziell sind (wenn auch sie nicht unbedingt mit menschlicher Intelligenz vergleichbar sind)... ?
Nein ich gehöre bestimmt nicht zu jenen Spezialisten, die behaupten die Tiere seien die besseren Menschen... _________________ Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)
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Murx Pickwick Quoten-Kobold

Anmeldungsdatum: 23.07.2005 Beiträge: 4622 Wohnort: Runkel
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Verfasst am: 16.11.2008 22:50 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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Natürlich sind die Tiere die besseren Menschen, oder seid ihr ernsthaft der Überzeugung, irgendwelche zweibeinigen, wie Mensch aussehenden Roboter und Maschinen seien besser wie ich?
ICH bin ein Mensch, ein echter Mensch! Auch wenn ich nur son oller Primat bin und neuerdings wieder nen Hang zum Bäumeraufklettern hab und kein Roboter oder Androide! Und ich bin der bessere Mensch, weil Original! Jawoll!
ergo: Tiere sind die besseren Menschen wie Automaten! _________________ Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!
Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.
Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland" |
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Wieselchen Freak

Anmeldungsdatum: 24.09.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 16.11.2008 23:03 Titel: Re: Futtertiere: Tierschutz oder Qual? |
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davX hat Folgendes geschrieben: | Sicher, die Feinde dürfen doch auch eine Sicht haben, oder?  |
Klar, jeder sieht die Welt so, wie sie ihm gefällt.
Zitat: | Zitat: |
Doch, ich denke nahezu jeder Mensch such nach einem Sinn in seinem Leben.
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Uups... wie nennt man das, wenn man gewissen Menschen das abspricht, dagegen Tieren tendentiell zuspricht dass sie Leid empfinden können und was mir noch wichtiger erscheint, dass sie intelligente Wesen sind, die zu Meisterleistungen fähig sind, die auf ihre Weise speziell sind (wenn auch sie nicht unbedingt mit menschlicher Intelligenz vergleichbar sind)... ?
Nein ich gehöre bestimmt nicht zu jenen Spezialisten, die behaupten die Tiere seien die besseren Menschen... |
Was hat den Leid empfinden und intelligent sein mit einer Suche nach dem Sinn zu tun? Das spreche ich Tieren definitiv auch nicht ab. Und vielleicht sind Tiere ja auch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Aber vielleicht sind sie auch einfach nur zufrieden zu sein.
Kommt darauf an, wie man besser definiert. Ich bin mir aber ganz sicher, dass ich dich auch besser finde als einen Automaten.  |
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